Teneriffa Fasnia für Wanderfreunde

Fasnia liegt im Schatten des imposanten Montana de Fasnia

Fasnia ist ein kleiner Ort in Teneriffa, der im Osten der Insel liegt. Sie liegt am Vulkanberg Montaña de Fasnia. Die Gemeinde nennt sich ebenfalls Fasnia. Die Inselhauptstadt Santa Cruz ist über die Landstraße und die Autobahn mit Fasnia verbunden. Die Gegenden um Fasnia, sowie Fasnia selbst sind in der Geschichte Teneriffas verankert. Es hat dort mehrere Siedlungen gegeben, die von den Guanchen besiedelt waren. Es sind heute noch Spuren der Ureinwohner Teneriffas zu finden. Im 18. Jahrhundert hat man mumifizierte Leichen der Ureinwohner Teneriffas in einer Höhle gefunden. Der Fund bestätigte, dass die Ureinwohner besondere Bestattungsriten hatten. Die Mumien kann man heute noch in Santa Cruz im anthropologischen Museum besichtigen. Die Grabbeigaben, wie z. B. Werkzeuge und andere Gebrauchsgegenstände, sind ebenfalls im Museo del Hombre y de La Naturaleza ausgestellt. Die weiße Kapelle Nuestra Señora de los Dolobres steht hoch oben auf der Kuppe des Berges Montaña de Fasnia. Sie wurde aus Dankbarkeit errichtet, da ein Vulkanausbruch im 17. Jahrhundert Fasnia verschont hatte. Fasnia ist ein sehr geschichtsträchtiger Ort. Die Häuser sind im typischen kanarischen Stil erbaut. Der ländliche Charakter dieses Ortes spiegelt sich in allen Gassen Fasnias wieder. Blumen und Feldfrüchte werden in Fasnia auf terassenförmig angelegten Feldern angebaut. Diese Anbauart wird seit Generationen so betrieben und liefert jährlich eine beträchtliche Ernte. In Fasnia wird noch sehr viel Brauchtum ausgeübt. Die Überlieferung der Weisheiten aus alten Zeiten haben bis heute, durch die Weitergabe von Generation zu Generation, überlebt.